September 2026
Millionär:innen fürs Klima - das wäre ein Hebel (Zukunftsgespräche 4/5)
Was Millionär:innen für Klima und Nachhaltigkeit tun können
Albin Meyer ist ein reicher Mann, er hat geerbt. Aber statt sich Luxusferien zu gönnen und ein grosses Auto, hat er beschlossen, regelmässig an Umweltorganisationen zu spenden, seine Fähigkeiten als Informatiker Startups zur Verfügung zu stellen, und er fordert, dass Millionäre wie er stärker besteuert werden. Millionäre könnten, sagt Albin Meyer, einen Hebel darstellen für eine klimagerechte Zukunft, indem sie ihr Verhalten ändern, ihre Investitionen in erneuerbare Energien lenken, und: sich einsetzen für eine demokratische Gesellschaft. Mit dieser Haltung ist Albin Meyer nicht allein.
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Die Hintergrundinformationen zur Episode
Reiche und sehr reiche Personen verursachen viele Klimaschäden, sie reisen viel und luxuriös, leben in grossen Häusern, besitzen oft Luxusgüter wie Yachten und sogar Privatflugzeuge, und sie investieren noch immer zu einem grossen Teil in fossile Branchen. Die reichtsen 1 Prozent verursachen so viel Emissionen wie die ärmsten 50 Prozent auf diesem Planeten – das muss sich ändern. Das kann sich auch ändern, sagten sich eine Gruppe von Millionären, die mit ihrer Organisation www.taxmenow.eu sich für eine höhere Besteuerung von sehr vermögenden Menschen einsetzt. Mit dabei Albin Meyer, der sich zum Ziel gesetzt hat, möglichst viel von seinem Vermögen zu teilen: mit Menschen aus der Zivilgesellschaft, mit Nichtregierungsorganisationen, aber auch, indem er mehr Steuern an die Allgemeinheit zahlen will.
Albin Meyers Buch „Wie das reichste 1% die Welt retten kann“ ist diese Herbst im Seismo Verlag erschienen.