Januar 2026
Wenn die Klimakrise unsere Pensionskassengelder wegfrisst – auch in Basel
[3/7] Live-Podcast
Wer über nachhaltige Finanzflüsse sprechen will, muss über Pensionskassen sprechen. Keine andere Investor:innengruppe verfügt global wie auch in der Schweiz über so viel Geld, keine andere ist Klimaschäden derart offensichtlich ausgesetzt. Studien zeigen, dass Klimaschäden schon in wenigen Jahrzehnten bedeutende Teile des Wirtschaftswachstums zu vernichten drohen. Finanzdienstleister gehen deshalb von massiven Renditeverlusten bei Pensionskassen aus.
Im Live-Podcast im Basler kHaus hat Treibhaus dazu mit den Ökonom:innen Lea Trogrlić und Ruedi Rechsteiner sowie dem Journalisten Olivier Christe gesprochen - am Beispiel der Basler Pensionskassen PKBS und BLPK. Olivier leitet das Pensionskassen-Transparenzprojekt «1000 Milliarden Verantwortung», in dem das WAV Recherchekollektiv seit 2024 gemeinsam mit CORRECTIV.Schweiz sowie den jeweiligen Lokalmedien die Investitionen von Schweizer Pensionskassen veröffentlichen.
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Die Hintergrundinformationen zur Episode
«Über Pensionskassen in der Klimakrise nachzudenken, bringt so viel zusammen. Per Gesetz müssen sie eine marktübliche Rendite erzielen, sind auf Jahrzehnte auf Wachstum angewiesen und damit in höchstem Masse Klimarisiken ausgesetzt — und bewegen Kapitalmengen, wie es sich die meisten von uns kaum vorstellen können. Sie befinden sich also zugleich an der Spitze und am Ende der kapitalistischen Nahrungskette. Ich freue mich umso mehr, diese Diskussion am Montag mit den beiden Ökonom:innen Lea Trogrlic und Ruedi Rechsteiner geführt haben zu dürfen.»
Olivier Christe, Journalist